Führungen SolothurN

 

Solothurn ist die schönste Barockstadt der Schweiz.
2000 Jahre alte Geschichten sind hier in den Mauern verborgen. Kommen Sie mit auf einen Rundgang, witzig, interessant für Jung und Junggebliebene – Gruppen oder Einzelpersonen – und tauchen Sie wahlweise ein in die römische, mittelalterliche und frühzeitliche Epoche.

 

Marie-Christine Egger  führt Sie als Bettelweib, Dienstmagd oder als «Madame de Coin» persönlich durch die Altstadt Solothurn’s.  Begleiten Sie die Marketenderin, Maria Angulata oder den Nachtwächter und erleben Sie ein Stück Geschichte.

Aktuell

30 Jahre Solothurn Stadtführungen von 1987-2017 mit Marie-Christine Egger. Die schönste Barockstadt der Schweiz

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Stadtführungen in Solothurn

«Handwerk Gestern und Heute»

Auf den Spuren der
11 Solothurner Zünfte

Donnerstag, 16. Januar 2020

19.00 – 21.00 Uhr

«Ambassadorenkrippe»

Geschichte der Krippe aus dem 18. Jh.

Jesuitenkirche Solothurn

Montag, 06. Januar 2020

16.45 – ca. 17.45 Uhr

 «BUTZEN, MUMMEN und OHNANSTÄNDIGE MASCARADEN GEHEN»

Geschichte und Bedeutung der Fasnacht - eine Tradition seit dem 14. Jh.

Sonntag, 16. Februar 2020

17.00 – 19.00 Uhr

«Geister, Gespenster und Wiedergänger»

Geisterführung

So glaubten aber die alten Solothurner

Sonntag, 19. Januar 2020

17.00-19.00 Uhr

«Ehrbarkeit, Moral und Sitte»

einer Magd im 18. Jh.

Szenischer Vortrag im Museum Blumenstein

Dienstag, 24. März 2020

19.00 – ca. 20.00 Uhr

In der Altstadt Solothurn beim Brunnen, die Hanwerker von Gestern und Heute

Neue Führung - seit Oktober 2018

«HANDWERK GESTERN UND HEUTE»

 

AUF DEN SPUREN DER 11 SOLOTHURNER ZÜNFTE

 

Donnerstag, 16. Januar 2020
19.00 – 21.00 Uhr

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

Lassen Sie sich durch die Geschichte vom Gewerbe damals und der Situation des Gewerbes heute führen. Entdecken Sie das Handwerk vor Ort bei der Arbeit - Made in Solothurn

 

 

 

 

Lädelisterben? Nicht in Solothurn! Denn unsere Gewerbe sind individuell und innovativ.

Lassen Sie sich beeindrucken von der Kunst früherer Handwerker und deren Zunfthäusern. Auf unserem Rundgang begegnen wir allen 11 Zünften - danach kennen Sie auch die Standorte der 11 Zunfthäuser in Solothurn.

Fünf Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich das Handwerk verändert hat, bei einem Besuch der Handwerksbetriebe mit Blick hinter die Kulissen – das Gewerbe heute. Marie-Christine Egger berichtet über das «alte Solothurn» – das Gewerbe damals.

Die Einblicke in das Handwerk «in Aktion» zeigen Ihnen: Handwerkskunst hat goldenen Boden –  nur mit Ihrem Beitrag auch in der Zukunft

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

Grabstein in der Einsiedelei
Grabstein in der Einsiedelei

 «BUTZEN, MUMMEN und OHNANSTÄNDIGE MASCARADEN GEHEN»

 

Geschichte und Bedeutung der Fasnacht - eine Tradition seit dem 14. Jh.

 

Sonntag, 16. Februar 2020

17.00 – 19.00 Uhr

 

Fastnacht wird heute selbstverständlich gefeiert. Aber woher kommt dieser Brauch und welche Bedeutung hat er? Fastnacht ist die Nacht vor der Fastenzeit. Darauf deutet auch der Ausdruck «carne vale», Fleisch, lebe wohl!

 

Die Reformierten kennen keine Fastenzeit, daher kennen sie auch keine Fasnacht.

Fastnacht war Heiratstermin und Zinstag. Es entstanden Schaubräuche: turniermässige Kampfspiele, obrigkeitskritische Fastnachtsspiele und Umzüge. Weiter kannte man die Fastnachtsfeuer, ein Frühlingsfeuer, das vom Volk in die Fasnacht eingebunden wurde.

Im späten Mittelalter wurde der Narr zur zentralen Figur. Es entstanden die Fastnachtsspiele. Während eines Fastnachtsspiels im 14. Jh. wurde ein Franziskanermönch verspottet. So alt ist unsere Fastnacht!

Der Fastnachtstermin steht auch im Zusammenhang mit den jährlichen Waffeninspektionen mit anschliessendem Umziehen. Jeder Bürger musste in seiner Zunft zu einer Inspektion seiner Waffen antreten. Man holte die Fahnen aus den Zeughäusern, oder zog mit einem «Süwpanner» durch die Strassen.

Melancholie und militärische Disziplin, Fasnacht ist eben beides, Sehnsucht und Lebensfreude, Narrenfreiheit und der Ursprung in den Söldnerzügen. Die Fasnacht ist ein Kulturgut das gefördert werden muss. Es lohnt sich für Fastnächtler und Nichtfastnächtler etwas über die Hintergründe dieses alten Brauchtums bei Marie-Christine Egger zu erfahren.

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.- pro Person, inkl. Verpflegung

Dauer: ca. 2h inklusive Halt und Konsumation
Öffentliche Führung: Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

 

 

 

«AMBASSADORENKRIPPE»

Ochs und Esel waren dabei - und wer sonst noch?

 

Geschichte der Krippe aus dem 18. Jh.

Jesuitenkirche Solothurn

 

Montag, 06. Januar 2020

16.45 – ca. 17.45 Uhr

 

Solothurns Ambassadorenkrippe zeigt das Stadtleben im 18.Jh. mit ca. 60 Figuren.

Marie-Christine Egger wird Ihnen den Ursprung dieses schönen Brauches aufzeigen. Wo liegt der Ursprung dieses Brauches? War es Franziskus von Assisi in Greccio, oder waren es die Mysterien- und Wiegenspiele? Wie kamen die Figuren von den Kirchen in die Privathäuser?

 

Am Sitz des französischen «Basidors» übertrumpften sich die patrizischen Damen und Herren mit Modespielereien. So wurde auch die bisher bescheidene Darstellung der Weihnachtsszene in die üppige Mode des Hochbarocks und des Rokoko versetzt. Deshalb ist die bezaubernde Krippe ein in der Schweiz einmaliges Ensemble, ein Dokument solothurnischer Kulturgeschichte.

Jede Figur besitzt einen erstaunlich lebensecht wirkenden Wachskopf mit individuellen Gesichtszügen, echtem Haar und Glasaugen. Die Herstellung der Wachsköpfe und -figuren war einst ein blühender Zweig des Kunstschaffens der Klosterfrauen zu St. Josef.

Lassen Sie sich in die Rokoko-Barock Zeit versetzen und erfahren Sie mehr zur intakten Symbolik der Krippe und zur Bedeutung von Weihnachten.

 

Besammlung: Jesuitenkirche

Kosten:  Fr. 10.- pro Person

Dauer:  ca. 1 Std

Anmeldung nur bei Gruppen nötig

 

 

 

«GEISTER, GESPENSTER und WIEDERGÄNGER»

Geisterführung

So glaubten aber die alten Solothurner

 

Sonntag, 19. Januar 2020

17.00 - 19.00 Uhr

 

Am Ort des Grauens begegnen Sie dem grünen Jäger, Poltergeistern, Leichenzügen und bleichen Grabgestalten.

Wissen Sie, wie man sich vor Spuk schützt? Sie lernen es vom Geist der Eggerin; doch während der Führung helfen weder Amulette noch Talismane!

Kommen Sie mit, und lernen Sie unserer Wurzeln kennen. Mit der Entwurzelung stirbt die Überlieferung!

 

Die unsichtbare Welt der Geister und armen Seelen, Dämonen, Hexen und Feen ist ein wichtiger Teil unseres kulturellen Erbes. In dieser Welt haben wir unsere Wurzeln. In unserer hektischen Welt sind diese Vorstellungen sehr gefährdet.

Lassen Sie sich ins Grauen mit dem Geist der Eggerin entführen. Ohne das Grauen kann das Lichtvolle nicht existieren. Wir brauchen Dunkel um zum Licht zu kommen. Orte des Grauens sind Folge fehlenden Lichtes oder fehlenden Bewusstseins.

Wiedergänger sind Verstorbene, die noch einmal zurückkehren, also lebende Leichname. Anders als Geister von Verstorbenen steigen Wiedergänger in ihren alten Körpern aus dem Grab.

Es gibt Geister, die kennt man in ganz Europa. Dazu gehören der wilde Jäger und auch das Doggeli. Das Doggeli dringt um Mitternacht durch Astlöcher oder Schwundrisse ein, kommt schleifend über den Boden, hockt sich dem Schlafenden plötzlich auf die Brust und drückt. Sie haben furchtbare Angst zu ersticken, kein Arzt kann Ihnen helfen. Das Doggeli ist ein Dämon, der durch Spalten und Ritzen ins Schlafzimmer kommt, über die Decke zur Brust kriecht und Ihnen die Kehle zudrückt.

In einem besonderen Raum werden wir uns aufwärmen. Dort entführt Sie die Eggerin in die Welt der Geisterhunde.

Der Hund steht auf der Schwelle vom Diesseits zum Jenseits. Er ist ein Seelentier. Heulende Hunde sehen Geister, die den Lebenden verborgen bleiben. Auch bei uns kennt man den Hund mit den glühenden Augen. Diese symbolisieren Fegefeuer oder Hölle.

Fast jede Gegend hat ihr eigenes Landesgespenst; so auch die Stadt Solothurn mit dem Geusstier. Dieses darf aber bestimmte Grenzen nicht überschreiten.

Der Poltergeist ist ein Produkt menschlicher Sorge und Nöten. Der Mensch befindet sich in der Übergangszeit von einer Lebensphase in eine andere, meist in der Pubertät, in einer schwierigen sozialen Lage, schweren Konflikten und Krisen.

Vor dem Neubau der St. Ursenkirche befand sich der städtische Friedhof auf der Süd- und Westseite des Gotteshauses. Selbstverständlich sieht man da noch immer den Leichenzug vorüberwanken.

Spuk ist die Brücke zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, die aber eigentlich ein Ganzes bilden.

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.-, inklusive Konsumation

Dauer:  2 Std, inkl. Halt und Einkehr

Anmeldung nur bei Gruppen nötig

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Impressum       Webdesign: Werbeagentur Vicha AG

Projektleitung: Dr. Margit Widmann

TELEFON  076 533 11 55

Führungen Solothurn

In der Altstadt Solothurn beim Brunnen, die Hanwerker von Gestern und Heute

Grabstein in der Einsiedelei
Grabstein in der Einsiedelei
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FÜHRUNGEN SOLOTHURN

«HANDWERK GESTERN UND HEUTE»

AUF DEN SPUREN DER 11 SOLOTHURNER ZÜNFTE

 

Donnerstag, 16. Januar 2020
19.00 – 21.00 Uhr

 

Der andere Stadtbummel durch Solothurn.

Lassen Sie sich durch die Geschichte vom Gewerbe damals und der Situation des Gewerbes heute führen. Entdecken Sie das Handwerk vor Ort bei der Arbeit - Made in Solothurn.

 

 

 

 

 

Lädelisterben? Nicht in Solothurn! Denn unsere Gewerbe sind individuell und innovativ.

Lassen Sie sich beeindrucken von der Kunst früherer Handwerker und deren Zunfthäusern. Auf unserem Rundgang begegnen wir allen 11 Zünften - danach kennen Sie auch die Standorte der 11 Zunfthäuser in Solothurn.

Fünf Gewerbetreibende zeigen Ihnen, wie sehr sich das Handwerk verändert hat, bei einem Besuch der Handwerksbetriebe mit Blick hinter die Kulissen – das Gewerbe heute. Marie-Christine Egger berichtet über das «alte Solothurn» – das Gewerbe damals.

Die Einblicke in das Handwerk «in Aktion» zeigen Ihnen: Handwerkskunst hat goldenen Boden –  nur mit Ihrem Beitrag auch in der Zukunft

 

Treffpunkt: vor dem Bieltor, Seite Amtshausplatz

Anmeldung: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch, Teilnehmeranzahl begrenzt

Kosten: Fr. 20.- / Person

«BUTZEN, MUMMEN und OHNANSTÄNDIGE MASCARADEN GEHEN»

Geschichte und Bedeutung der Fasnacht - eine Tradition seit
dem 14. Jh.

 

Sonntag, 16. Februar 2020

17.00 – 19.00 Uhr

 

Fastnacht wird heute selbstverständlich gefeiert. Aber woher kommt dieser Brauch und welche Bedeutung hat er? Fastnacht ist die Nacht vor der Fastenzeit. Darauf deutet auch der Ausdruck «carne vale», Fleisch, lebe wohl!

 

Die Reformierten kennen keine Fastenzeit, daher kennen sie auch keine Fasnacht.

Fastnacht war Heiratstermin und Zinstag. Es entstanden Schaubräuche: turniermässige Kampfspiele, obrigkeitskritische Fastnachtsspiele und Umzüge. Weiter kannte man die Fastnachtsfeuer, ein Frühlingsfeuer, das vom Volk in die Fasnacht eingebunden wurde.

Im späten Mittelalter wurde der Narr zur zentralen Figur. Es entstanden die Fastnachtsspiele. Während eines Fastnachtsspiels im 14. Jh. wurde ein Franziskanermönch verspottet. So alt ist unsere Fastnacht!

Der Fastnachtstermin steht auch im Zusammenhang mit den jährlichen Waffeninspektionen mit anschliessendem Umziehen. Jeder Bürger musste in seiner Zunft zu einer Inspektion seiner Waffen antreten. Man holte die Fahnen aus den Zeughäusern, oder zog mit einem «Süwpanner» durch die Strassen.

Melancholie und militärische Disziplin, Fasnacht ist eben beides, Sehnsucht und Lebensfreude, Narrenfreiheit und der Ursprung in den Söldnerzügen. Die Fasnacht ist ein Kulturgut das gefördert werden muss. Es lohnt sich für Fastnächtler und Nichtfastnächtler etwas über die Hintergründe dieses alten Brauchtums bei Marie-Christine Egger zu erfahren.

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.- pro Person, inkl. Verpflegung

Dauer: ca. 2h inklusive Halt und Konsumation

Öffentliche Führung: Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

«AMBASSADORENKRIPPE»

Ochs und Esel waren dabei - und wer sonst noch?

 

Geschichte der Krippe aus dem 18. Jh.

Jesuitenkirche Solothurn

 

Montag, 06. Januar 2020

16.45 – ca. 17.45 Uhr

 

Solothurns Ambassadorenkrippe zeigt das Stadtleben im 18.Jh. mit ca. 60 Figuren.

Marie-Christine Egger wird Ihnen den Ursprung dieses schönen Brauches aufzeigen. Wo liegt der Ursprung dieses Brauches? War es Franziskus von Assisi in Greccio, oder waren es die Mysterien- und Wiegenspiele? Wie kamen die Figuren von den Kirchen in die Privathäuser?

 

Am Sitz des französischen «Basidors» übertrumpften sich die patrizischen Damen und Herren mit Modespielereien. So wurde auch die bisher bescheidene Darstellung der Weihnachtsszene in die üppige Mode des Hochbarocks und des Rokoko versetzt. Deshalb ist die bezaubernde Krippe ein in der Schweiz einmaliges Ensemble, ein Dokument solothurnischer Kulturgeschichte.

Jede Figur besitzt einen erstaunlich lebensecht wirkenden Wachskopf mit individuellen Gesichtszügen, echtem Haar und Glasaugen. Die Herstellung der Wachsköpfe und -figuren war einst ein blühender Zweig des Kunstschaffens der Klosterfrauen zu St. Josef.

Lassen Sie sich in die Rokoko-Barock Zeit versetzen und erfahren Sie mehr zur intakten Symbolik der Krippe und zur Bedeutung von Weihnachten.

 

Besammlung: Jesuitenkirche

Kosten: Fr. 10.- pro Person

Dauer:  ca. 1 Stdn

Öffentliche Führung: Anmeldung nur bei Gruppen nötig

«GEISTER, GESPENSTER und WIEDERGÄNGER»

Geisterführung
So glaubten aber die alten Solothurner

 

Sonntag, 19. Januar 2020

17.00 - 19.00 Uhr

 

Am Ort des Grauens begegnen Sie dem grünen Jäger, Poltergeistern, Leichenzügen und bleichen Grabgestalten.

Wissen Sie, wie man sich vor Spuk schützt? Sie lernen es vom Geist der Eggerin; doch während der Führung helfen weder Amulette noch Talismane!

Kommen Sie mit, und lernen Sie unserer Wurzeln kennen. Mit der Entwurzelung stirbt die Überlieferung!

 

Die unsichtbare Welt der Geister und armen Seelen, Dämonen, Hexen und Feen ist ein wichtiger Teil unseres kulturellen Erbes. In dieser Welt haben wir unsere Wurzeln. In unserer hektischen Welt sind diese Vorstellungen sehr gefährdet.

Lassen Sie sich ins Grauen mit dem Geist der Eggerin entführen. Ohne das Grauen kann das Lichtvolle nicht existieren. Wir brauchen Dunkel um zum Licht zu kommen. Orte des Grauens sind Folge fehlenden Lichtes oder fehlenden Bewusstseins.

Wiedergänger sind Verstorbene, die noch einmal zurückkehren, also lebende Leichname. Anders als Geister von Verstorbenen steigen Wiedergänger in ihren alten Körpern aus dem Grab.

Es gibt Geister, die kennt man in ganz Europa. Dazu gehören der wilde Jäger und auch das Doggeli. Das Doggeli dringt um Mitternacht durch Astlöcher oder Schwundrisse ein, kommt schleifend über den Boden, hockt sich dem Schlafenden plötzlich auf die Brust und drückt. Sie haben furchtbare Angst zu ersticken, kein Arzt kann Ihnen helfen. Das Doggeli ist ein Dämon, der durch Spalten und Ritzen ins Schlafzimmer kommt, über die Decke zur Brust kriecht und Ihnen die Kehle zudrückt.

In einem besonderen Raum werden wir uns aufwärmen. Dort entführt Sie die Eggerin in die Welt der Geisterhunde.

Der Hund steht auf der Schwelle vom Diesseits zum Jenseits. Er ist ein Seelentier. Heulende Hunde sehen Geister, die den Lebenden verborgen bleiben. Auch bei uns kennt man den Hund mit den glühenden Augen. Diese symbolisieren Fegefeuer oder Hölle.

Fast jede Gegend hat ihr eigenes Landesgespenst; so auch die Stadt Solothurn mit dem Geusstier. Dieses darf aber bestimmte Grenzen nicht überschreiten.

Der Poltergeist ist ein Produkt menschlicher Sorge und Nöten. Der Mensch befindet sich in der Übergangszeit von einer Lebensphase in eine andere, meist in der Pubertät, in einer schwierigen sozialen Lage, schweren Konflikten und Krisen.

Vor dem Neubau der St. Ursenkirche befand sich der städtische Friedhof auf der Süd- und Westseite des Gotteshauses. Selbstverständlich sieht man da noch immer den Leichenzug vorüberwanken.

Spuk ist die Brücke zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, die aber

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten: Fr. 20.-, inklusive Konsumation

Dauer:  2 Std, inkl. Halt und Einkehr

Anmeldung nur bei Gruppen nötig

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